Mit ohne Strom (seit 2007) entstammt der Schwetzinger Kneipenszene und entwickelte sich zu einer Unplugged-Institution, die sich heute nicht mehr nur regional bewegt.

Der verrückte Charakter der Band, der irgendwo zwischen Wayne's World, Tenacious D und dem Carma Sutra liegt, macht die Kapelle zu einer interessanten und einzigartigen Mischung. Nach großen Verstärkertürmen (und dumpfen Bassern) sucht man bei Mit ohne Strom vergeblich: Akustik-Gitarre, Percussions und vielstimmiger Gesang vereinen sich ohne jeden Überfluss zur Superlative.

Die Playlist setzt sich überwiegend aus bekannten Pop-/ Rock-Klassikern der letzten 50 Jahre zusammen. Außerdem werden immer wieder längst verschollene Perlen der Musikgeschichte sowie Insidersongs ausgegraben...man kann also gespannt sein.

Thomas (31)

Lead-Vocals, Percussion

Jemand hat mir mal Manie und Logorrhoe unterstellt. Das eine ist so umfangreich, dass ich es selbst nicht verstehe und das andere ist Sprechdurchfall. Vielleicht die perfekten Voraussetzungen, um der Frontmann einer so hochkarätig besetzten 6-String-Kapelle zu sein. Zwar bin ich neben dem Sänger auch viel Musiker, aber da schon zu Schülerbandzeiten klar war, dass ich gegen Alex und Tobi diesbezüglich mächtig abstinke und der Job eines Bassers zu primitiv für mich ist (möchte mich nicht mit Bassern anlegen. Die tragen immer die schweren Boxen), wurde bei einer Flasche Jacky beschlossen: Sing, du Sau!


Tobi (30)

Gitarre, Backing-Vocals

Irgendwo im Universum gibt es einen Frequenzbereich, der mich stimuliert (und das ist völlig unanstößig gemeint, auch wenn Tazz diese Wellen als Love-Vibes bezeichnet). Mit 16 Jahren habe ich den Weg vom Klavier zur E-Gitarre gefunden. Jetzt käme eigentlich der musikalische Werdegang, doch den interessiert eh niemanden. Die Kneipen-unplugged-Idee kam dann irgendwann völlig spontan, wurde mit kostenfreiem Frauen- und Alkoholkonsum verknüpft und klang so nach einer Idee, die wie für mich gemacht ist. Das ist "leben"